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Kurzreisen

Die 3 wirklich schönsten U-Bahnstationen Hamburgs

By Max Hailer

So langweilig es auch sein mag, auf den nächsten Zug zu warten (oder stressig, sich zur Hauptverkehrszeit in einem zu quetschen), Hamburgs U-Bahn besitzt mehr als ein architektonisches Juwel, das die Unannehmlichkeiten lindert – und sie sogar lohnenswert macht.
Manche Stationen beeindrucken durch ihre Landschaft (Landschaft in einer U-Bahn-Station? Nur in Hamburg!), andere durch ihre kuriosen Dekorationen. Aber wir können uns alle sicher darauf einigen, dass es keine andere gibt, die in ihrer Gestaltung und Atmosphäre so herausragt wie diese 3 Wunderwerke.

Hafencity Universität

Foto: NordNordWest / Wikimedia Commons

U-Bahn-Stationen können einzigartige visuelle Erlebnisse bieten, und die der Hafencity Universität ist der schönste Beweis dafür – wir können wohl nicht die Einzigen sein, die mehr Zeit damit verbringen, nach oben zu schauen als auf die Schilder oder einfahrende Züge. Die 280 LEDs, die in den schwebenden Containern versteckt sind und die Farben wechseln, verleihen dem Ganzen eine Science-Fiction-artige Atmosphäre. Dazu noch die klassischen Werke am Ende der Stunde und man wähnt sich definitiv in einem Science-Fiction-Film.

Überseequartier

Foto: DXR / Wikimedia Commons

Die Station Überseequartier ahmt deutlich die Unterwasserwelt nach. Wir alle haben mindestens einmal den Atem angehalten oder den steigenden Druck gespürt, während wir die Treppe hinuntergingen. Außerdem sollen die Bahnsteige Sandbänke mitten im Meer sein – aus dem man nur herausfolgern kann, dass die Züge Schiffe sein müssen, die uns von der Strandung retten. Wer hätte gedacht, dass die Metro so abenteuerlich sein könnte.

Elbbrücken

Foto: Marcus Bredt / baunetz-architekten.de

2018 erbaut und eingeweiht, ist das riesige Glasgewölbe von Hamburgs jüngstem Bahnhof wohl der Anziehungspunkt für jeden einzelnen Fotografen in dieser Stadt. Und das aus gutem Grund: Sein dynamisch-futuristisches Design scheint auf halbem Weg zwischen einem Aquarium und einem Raumschiff zu liegen – was, da es nicht unterirdisch ist, noch plausibler aussieht.